Vorlage: Ratenzahlung anbieten – zahlungsfähig bleiben, Streit vermeiden
Erst prüfen, dann klug zahlen
- Ratenzahlung anfragen – mit konkretem Zahlungsplan
- Nebenkosten-Check – ob die Nachzahlung überhaupt berechtigt ist (jede zweite Abrechnung fehlerhaft)
- Zahlung unter Vorbehalt – für den strittigen Teil der Forderung
- Widerspruch zur Abrechnung – falls der Check Fehler findet
Das Angebot im Wortlaut
Auszug aus der Vorlage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
zur Forderung über [Betrag] € aus [Grund, z. B. der Nebenkostenabrechnung vom …] biete ich Ihnen Ratenzahlung an: [Rate] € monatlich, beginnend am [Datum], bis zum vollständigen Ausgleich.
Bitte bestätigen Sie die Vereinbarung bis zum [Datum].
Mit freundlichen Grüßen
[Name]
Vor dem Ratenplan: die Forderung prüfen
Gerade bei hohen Nachzahlungen lohnt der Blick in die Abrechnung, bevor du dich zu Raten verpflichtest – warum Nachzahlungen so oft zu hoch sind. Findest du Fehler, zahlst du den unstreitigen Teil (in Raten) und widersprichst dem Rest. Zahle nie eine ungeprüfte Forderung komplett ab.
Die Rate realistisch wählen
Lieber eine kleinere Rate, die du sicher jeden Monat leistest, als eine ambitionierte, die nach zwei Monaten platzt – ein geplatzter Ratenplan ist schlimmer als gar keiner. Üblich sind 3–6 Monatsraten; bei größeren Beträgen auch länger.
Häufige Fragen
Muss der Vermieter Ratenzahlung akzeptieren?
Schützt mich die Ratenzahlung vor der Kündigung?
Fallen Zinsen auf die Raten an?
Was, wenn ich eine Rate nicht zahlen kann?
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