Vorlage: Tierhaltung anfragen – und wissen, wann Nein nicht gilt
Vom Wunsch zum erlaubten Mitbewohner
- Tierhaltung anfragen – mit Tierart, Größe und Haftungszusage
- Mietvertrag-Röntgen – prüft, ob deine Tierhaltungs-Klausel überhaupt wirksam ist
- Antwort-Analyse – Ablehnung einordnen lassen, nächster Schritt inklusive
- Direktversand mit Zugangsnachweis
Die Anfrage
Auszug aus der Vorlage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich beabsichtige die Haltung von [Tierart, Größe/Rasse] in meiner Wohnung und bitte um Ihre Zustimmung bis zum [Datum].
Beeinträchtigungen des Hausfriedens sind nicht zu erwarten; für etwaige Schäden komme ich selbstverständlich auf.
Mit freundlichen Grüßen
[Name]
Die Rechtslage in drei Sätzen
Kleintiere darf niemand verbieten. Für Hunde und Katzen gilt: Der BGH hat pauschale Verbotsklauseln gekippt (VIII ZR 168/12) – es zählt die Abwägung im Einzelfall: Größe der Wohnung, Art und Anzahl der Tiere, bisheriges Verhalten, Interessen der Nachbarn. Ein begründungsloses Nein hält dieser Abwägung selten stand.
So erhöhst du deine Chancen
Nenne konkrete Fakten: ruhige Rasse, Haftpflichtversicherung, Erfahrung mit Tieren, Zustimmung direkter Nachbarn falls vorhanden. Wer dem Vermieter die Abwägung leicht macht, bekommt schneller ein Ja – und schafft die Grundlage, ein Nein später anzugreifen.
Häufige Fragen
Mein Mietvertrag verbietet Tiere komplett – gilt das?
Brauche ich für ein Aquarium eine Erlaubnis?
Darf der Vermieter die Zustimmung später widerrufen?
Was ist mit sogenannten Listenhunden?
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