Vorlage: Antwort auf die Mieterhöhung – Zustimmung verweigern, Belege fordern
Erhöhung prüfen statt einfach unterschreiben
- Mieterhöhung – Antwort/Widerspruch mit deinen konkreten Einwänden
- Formalcheck – Kappungsgrenze, Fristen, Begründungsmittel automatisch geprüft
- Teilzustimmung – oft der klügste Mittelweg, fertig formuliert
- Frist-Erinnerung – die Zustimmungsfrist läuft nicht unbemerkt ab
Die Kernpassage
Auszug aus der Vorlage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihrem Mieterhöhungsverlangen vom [Datum] stimme ich derzeit nicht zu.
Meine Einwände: [z. B. Vergleichswohnungen nicht vergleichbar / Kappungsgrenze überschritten / Mietspiegel falsch eingeordnet]. Bitte belegen Sie die Voraussetzungen der §§ 558 ff. BGB bis zum [Datum]. Die gesetzliche Prüffrist bis zum Ablauf des übernächsten Monats nehme ich vollständig in Anspruch.
Mit freundlichen Grüßen
[Name]
Die drei Prüfpunkte, die die meisten Erhöhungen kippen
Erstens die Kappungsgrenze: maximal 20 % in drei Jahren, in vielen Gemeinden 15 %. Zweitens die 15-Monats-Sperre seit der letzten Erhöhung. Drittens das Begründungsmittel: Mietspiegel falsch angewendet oder Vergleichswohnungen, die nicht vergleichbar sind. Der komplette Prüffahrplan: Mieterhöhung erhalten – was jetzt?
Teilzustimmung: der unterschätzte Mittelweg
Ist ein Teil der Erhöhung berechtigt, kannst du genau diesem Teil zustimmen und den Rest ablehnen. Der Vermieter kann dann nur wegen des Restbetrags klagen – dein Prozessrisiko sinkt drastisch.
Häufige Fragen
Kann mir gekündigt werden, wenn ich nicht zustimme?
Was passiert, wenn ich einfach gar nicht reagiere?
Gilt das Muster auch bei Index- oder Staffelmiete?
Ab wann müsste ich die höhere Miete zahlen?
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