Pflichtteil einfordern ohne Anwalt: erst Auskunft, dann das Geld
Das Nachlassgericht hat dir das Testament geschickt, und als Erbe stehst du nicht drin. Der Pflichtteil kommt nicht von selbst. Und solange du nicht weißt, was im Nachlass ist, fängst du mit Fragen an.
Stand: Oktober 2026 · Redaktion: Ben Ambros · Gesetze und Urteile unter „Grundlagen“ am Seitenende

Wer hat Anspruch auf den Pflichtteil, und wie viel ist das?
Pflichtteilsberechtigt sind Kinder, Ehepartner und eingetragene Lebenspartner, Eltern nur, wenn der Verstorbene keine Kinder oder Enkel hinterlässt. Enkel rücken nach, wenn ihr Elternteil schon tot ist (§§ 2303, 2309 BGB). Geschwister, Stiefkinder und Lebensgefährten gehen leer aus.
Der Pflichtteil ist die Hälfte des gesetzlichen Erbteils in Geld, gerechnet vom Nachlass am Todestag nach Abzug von Schulden und Beerdigungskosten (§ 2311 BGB).
| Familie und Testament | Gesetzlicher Erbteil | Pflichtteil | bei 240.000 € Nachlass |
|---|---|---|---|
| Verheiratet (Zugewinngemeinschaft), zwei Kinder, Ehepartner ist Alleinerbe | je Kind 1/4 | je Kind 1/8 | 30.000 € |
| Verheiratet (Zugewinngemeinschaft), ein Kind, Ehepartner ist Alleinerbe | 1/2 | 1/4 | 60.000 € |
| Nicht verheiratet, zwei Kinder, Testament zugunsten des anderen Kindes oder der Lebensgefährtin | 1/2 | 1/4 | 60.000 € |
| Verheiratet (Zugewinngemeinschaft), keine Kinder, Ehepartner ist Alleinerbe, beide Eltern leben | je Elternteil 1/8 | je Elternteil 1/16 | 15.000 € |
Bei Gütertrennung gelten andere Quoten (§ 1931 Abs. 4 BGB). Ein enterbter Ehepartner in Zugewinngemeinschaft kann den Zugewinnausgleich verlangen und dazu den Pflichtteil aus dem nicht erhöhten Erbteil (§ 1371 Abs. 2 BGB). Das rechnet besser ein Anwalt.
Erst fragen: Auskunft und Nachlassverzeichnis nach § 2314 BGB
Was im Nachlass ist, muss dir der Erbe in einem geordneten Verzeichnis auflisten (§ 2314 Abs. 1, § 260 BGB). Hinein gehören Vermögen und Schulden am Todestag, die Schenkungen der letzten zehn Jahre (an den Ehepartner ohne Zeitgrenze) und der Güterstand.
Du darfst dabei sein, wenn das Verzeichnis aufgenommen wird, und eine Wertermittlung verlangen, beim Haus durch ein Gutachten. Auch ein Verzeichnis vom Notar kannst du verlangen, selbst wenn der Erbe schon ein privates geschickt hat (BGH, Urteil vom 31.10.2018, IV ZR 313/17). Die Kosten trägt der Nachlass (§ 2314 Abs. 2 BGB).
Der Notar darf nicht abschreiben, was der Erbe ihm erzählt. Er muss selbst ermitteln, etwa bei Banken, und der Erbe muss mitwirken (BGH, Urteil vom 20.05.2020, IV ZR 193/19). Belege wie Kontoauszüge muss der Erbe dir in der Regel nicht vorlegen. Wirkt das Verzeichnis nachlässig, kannst du verlangen, dass er die Vollständigkeit an Eides statt versichert (§ 260 Abs. 2 BGB).
Pflichtteil einfordern: Musterbrief für Auskunft und Zahlung, als PDF und Word
Schick Muster 1 nachweisbar an jeden Erben (welche Versandart taugt). Einem Testamentsvollstrecker schickst du eine Kopie, Schuldner bleiben die Erben (§ 2213 Abs. 1 Satz 3 BGB).
Muster 1 · Auskunft und Nachlassverzeichnis verlangen
Betreff: Nachlass [Name des Verstorbenen, z. B. Erika Beispiel], gestorben am [Datum]: Auskunft nach § 2314 BGB
[Anrede, z. B. Sehr geehrter Herr Beispiel],
ich bin [Tochter / Sohn / Ehefrau / Ehemann] von [Name]. Nach dem Testament vom [Datum], eröffnet vom Amtsgericht [Ort], Aktenzeichen [Az.], sind Sie [Erbe / Miterbe]. Ich bin von der Erbfolge ausgeschlossen und pflichtteilsberechtigt.
Bitte erteilen Sie mir nach § 2314 Abs. 1 BGB Auskunft über den Bestand des Nachlasses durch ein geordnetes Verzeichnis mit
1. allen Vermögenswerten am Todestag, insbesondere Immobilien, Konten und Depots, Fahrzeugen, Wertgegenständen und Forderungen,
2. allen Nachlassverbindlichkeiten,
3. allen Schenkungen der letzten zehn Jahre vor dem Tod, an den Ehegatten ohne zeitliche Begrenzung,
4. dem Güterstand.
Bei der Aufnahme des Verzeichnisses möchte ich hinzugezogen werden. [Wahlweise: Ich verlange, dass ein Notar das Verzeichnis aufnimmt.] [Wahlweise: Für das Grundstück in … verlange ich ein Sachverständigengutachten zum Verkehrswert.] Die Kosten trägt der Nachlass (§ 2314 Abs. 2 BGB).
Bitte senden Sie mir das Verzeichnis bis zum [Datum, etwa vier Wochen nach Zugang]. [Streichen, wenn das Testament eine Pflichtteilsstrafklausel enthält: Zugleich fordere ich Sie auf, mir den Pflichtteil zu zahlen, der sich aus dem Verzeichnis ergibt.]
Mit freundlichen Grüßen
[Vor- und Nachname]
Muster 2 · Pflichtteil beziffern und mit Frist fordern
Betreff: Nachlass [Name], gestorben am [Datum]: Zahlung meines Pflichtteils
[Anrede],
nach Ihrem Nachlassverzeichnis vom [Datum] beträgt der Nachlass nach Abzug der Verbindlichkeiten [Betrag] €. Mein gesetzlicher Erbteil hätte [Bruchteil, z. B. 1/4] betragen. Mein Pflichtteil ist die Hälfte davon, also [Bruchteil, z. B. 1/8] oder [Betrag] €. [Wahlweise: Hinzu kommt der Ergänzungsanspruch nach § 2325 BGB wegen der Schenkung vom … an … in Höhe von … €.]
Bitte zahlen Sie [Gesamtbetrag] € bis zum [Datum, zwei Wochen nach Zugang] auf mein Konto [IBAN]. Spätestens mit Ablauf dieser Frist sind Sie in Verzug und schulden Zinsen von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (§ 288 Abs. 1 BGB).
Weitere Ansprüche, etwa wegen später bekannt werdender Schenkungen, behalte ich mir vor.
Mit freundlichen Grüßen
[Vor- und Nachname]
Fotografiere Testament und Eröffnungsprotokoll oder das Verzeichnis der Erben, oder beschreib kurz deine Familie. Reklamo prüft Quote, Verjährung und Vollständigkeit nach dieser Seite und schreibt das fertige Schreiben mit deinen Daten und dem richtigen Datum. Die Vorschau ist kostenlos.
Brief scannenHat der Verstorbene zu Lebzeiten verschenkt? Der Ergänzungspflichtteil
Was er in den zehn Jahren vor seinem Tod verschenkt hat, das Haus an ein Kind etwa oder Geld an die neue Partnerin, wird dem Nachlass für deinen Anspruch hinzugerechnet. Das ergibt einen Ergänzungspflichtteil (§ 2325 BGB). Im letzten Jahr vor dem Tod zählt die Schenkung voll, für jedes weitere Jahr ein Zehntel weniger, nach zehn Jahren gar nicht mehr.
- Schenkung an den Ehepartner: Die Frist beginnt erst, wenn die Ehe endet (§ 2325 Abs. 3 BGB). Hielt die Ehe bis zum Tod, zählt das Geschenk voll.
- Haus verschenkt, aber weiter genutzt: Hat sich der Schenker den Nießbrauch vorbehalten, läuft die Frist gar nicht an (BGH, Urteil vom 27.04.1994, IV ZR 132/93). Bei einem vorbehaltenen Wohnungsrecht läuft sie dagegen in der Regel an (BGH, Urteil vom 29.06.2016, IV ZR 474/15).
- Reicht der Nachlass nicht, kannst du dich an den Beschenkten halten (§ 2329 BGB), aber nur drei Jahre ab dem Todestag (§ 2332 Abs. 1 BGB).
Vermächtnis einfordern: Wenn dir im Testament etwas zugedacht ist
Ein Vermächtnis macht dich nicht zum Erben. Es gibt dir einen Anspruch gegen den, den das Testament damit belastet, meist den Erben (§ 2174 BGB). Er muss das Geld zahlen, das Auto übereignen oder das Grundstück übertragen. Gibt es einen Testamentsvollstrecker, schreib ihm. Er erfüllt die Vermächtnisse. Der Anspruch verjährt in drei Jahren ab Ende des Jahres, in dem du davon erfahren hast. Beim Grundstück sind es zehn Jahre, gerechnet ab dem Erbfall (§ 196 BGB; OLG München, Beschluss vom 18.02.2021, 33 W 92/21).
Bist du zugleich pflichtteilsberechtigt, musst du wählen: Vermächtnis annehmen und vom Pflichtteil nur bekommen, was das Vermächtnis nicht abdeckt, oder ausschlagen und den vollen Pflichtteil in Geld verlangen (§ 2307 BGB). Setzt dir der Erbe eine Frist und du schweigst, gilt das Vermächtnis als ausgeschlagen.
Muster 3 · Vermächtnis einfordern
Betreff: Nachlass [Name]: Erfüllung des Vermächtnisses aus dem Testament vom [Datum]
[Anrede],
im Testament von [Name] vom [Datum], eröffnet vom Amtsgericht [Ort], Aktenzeichen [Az.], ist mir folgendes Vermächtnis zugewandt: [Wortlaut aus dem Testament, z. B. „Meine Nichte Anna Beispiel erhält 10.000 €.“] Sie sind als [Erbe / Erbin / Testamentsvollstrecker] zur Erfüllung verpflichtet.
Ich nehme das Vermächtnis an und bitte Sie, es nach § 2174 BGB zu erfüllen: [Passendes wählen: Bitte zahlen Sie den Betrag bis zum … auf mein Konto … / Bitte übergeben und übereignen Sie mir … bis zum … / Bitte nennen Sie mir bis zum … einen Notar, bei dem wir die Übertragung des Grundstücks … beurkunden lassen.]
Mit freundlichen Grüßen
[Vor- und Nachname]
Todesfall: Brief an die Bank und welchen Erbnachweis sie verlangen darf
Banken erfahren vom Tod nicht automatisch. Die Erben treten in die Verträge ein und können Auskunft über alle Konten verlangen. Die Bank meldet die Guthaben zum Todestag dem Erbschaftsteuer-Finanzamt, und zwar binnen eines Monats, nachdem sie vom Tod erfahren hat (§ 33 Abs. 1 ErbStG).
Einen Erbschein darf sie nicht immer verlangen. Ein notarielles Testament mit Eröffnungsprotokoll reicht in der Regel (BGH, Urteil vom 08.10.2013, XI ZR 401/12), ein eröffnetes handschriftliches dann, wenn es die Erbfolge eindeutig belegt (BGH, Urteil vom 05.04.2016, XI ZR 440/15). Besteht die Bank ohne Grund auf einem Erbschein, muss sie dessen Kosten ersetzen. Mit einer Vollmacht über den Tod hinaus kann der Bevollmächtigte ohne Erbnachweis handeln; jeder Erbe kann sie widerrufen.
Dir als Pflichtteilsberechtigtem gibt die Bank keine Auskunft, die Kontodaten muss der Erbe beschaffen.
Muster 4 · Todesfall an die Bank melden und Auskunft verlangen
Betreff: Todesfall [Name], geboren am [Datum], Kundennummer [Nummer]
Sehr geehrte Damen und Herren,
[Name], zuletzt wohnhaft in [Anschrift], ist am [Datum] gestorben. Die Sterbeurkunde liegt in Kopie bei, ebenso mein Nachweis als [Alleinerbe / Miterbe / über den Tod hinaus Bevollmächtigter]: [Erbschein / Testament mit Eröffnungsprotokoll / Vollmacht].
Bitte nennen Sie mir schriftlich:
1. alle Konten, Sparbücher, Depots und Schließfächer mit Stand am Todestag einschließlich Zinsen,
2. alle Daueraufträge, Lastschriften, Vollmachten und Freistellungsaufträge,
3. Kredite, Bürgschaften und Verträge zugunsten Dritter auf den Todesfall.
Bitte senden Sie mir außerdem die Kontoauszüge seit [Datum, z. B. 01.01.2026] und lösen Sie bis auf Weiteres kein Konto auf. [Wahlweise: Die Daueraufträge für Miete und Versicherungen führen Sie bitte weiter aus.]
Mit freundlichen Grüßen
[Vor- und Nachname]
Wann der Pflichtteil verjährt und ab wann Zinsen laufen
- Verjährung: drei Jahre, gezählt ab Ende des Jahres, in dem du von Tod und Enterbung erfahren hast (§§ 195, 199 BGB), ohne diese Kenntnis spätestens 30 Jahre nach dem Erbfall (§ 199 Abs. 3a BGB). Kam der Brief des Nachlassgerichts im Oktober 2026, ist der Anspruch mit Ablauf des 31.12.2029 verjährt.
- Was die Verjährung aufhält: ein Mahnbescheid, eine Zahlungs- oder Stufenklage (§ 204 BGB) und echte Verhandlungen (§ 203 BGB). Eine Klage nur auf Auskunft reicht nicht (BGH, Urteil vom 24.01.2019, IX ZR 233/17). Briefe auch nicht.
- Zinsen schuldet der Erbe erst, wenn er nach deiner Mahnung in Verzug ist (§ 286 BGB). Eine Mahnung ohne Betrag kann beim Pflichtteil ausnahmsweise genügen, weil es vor allem Sache des Erben ist, den Nachlass zu ermitteln (BGH, Urteil vom 09.04.1981, IVa ZR 144/80). Verlass dich nicht darauf. Sicher ist die Mahnung mit Betrag und Frist (Muster 2). Ab Verzug sind es derzeit 6,52 % Zinsen im Jahr (§ 288 Abs. 1 BGB).
- Der Pflichtteil entsteht mit dem Tod und ist sofort fällig (§§ 271, 2317 BGB). Stundung kann der Erbe nur verlangen, wenn die sofortige Zahlung wegen der Art des Nachlasses eine unbillige Härte für ihn wäre, etwa weil er sonst das Familienheim oder den Betrieb aufgeben müsste. Deine Interessen werden dabei mitgewogen (§ 2331a BGB).
Pflichtteil einfordern ohne Anwalt: was du selbst schaffst und wann nicht
Bis zur Klage schaffst du alles selbst. Den Mahnbescheid, der die Verjährung hemmt, beantragst du online über online-mahnantrag.de, sobald du eine Summe hast. Sein Geld wert ist ein Anwalt für Erbrecht, wenn um den Wert eines Hauses oder einer Firma gestritten wird, es Schenkungen gab, der Erbe mauert, die Verjährung naht oder du als Ehepartner enterbt bist. Klagen über 10.000 € gehören seit 2026 vor das Landgericht. Dort geht es nur mit Anwalt.
Das erste Beratungsgespräch kostet Verbraucher ohne Vereinbarung höchstens 226,10 € (§ 34 RVG). Für die Vertretung außerhalb des Gerichts zählt der Wert: Bei einem Pflichtteil von 30.000 € sind es mit der üblichen 1,3-Gebühr 1.590,91 € samt Auslagen und Umsatzsteuer, in schwierigen Fällen mehr. War der Erbe schon in Verzug, als du den Anwalt beauftragt hast, muss er das ersetzen. Mehr: Kosten eines Anwaltsschreibens und Anwalt anschreiben.
Was du jetzt tun solltest
- Heute: notieren, wann du von Tod und Enterbung erfahren hast, und das Testament nach einer Strafklausel durchsehen.
- In dieser Woche: Muster 1 an alle Erben schicken, den Zugang belegen. Aufschreiben, was du über Konten, Grundstücke und Schenkungen weißt.
- Wenn das Verzeichnis da ist: auf Lücken prüfen, beim Haus ein Gutachten verlangen, dann rechnen und Muster 2 schicken.
- Wenn nichts kommt: eine Nachfrist setzen (Mahnung schreiben) und das notarielle Verzeichnis verlangen. Spätestens im Herbst des dritten Jahres mit einem Anwalt über Mahnbescheid oder Stufenklage reden.
Was du nicht tun solltest
- Nur telefonieren. Dann fehlt dir später der Beleg, was du wann verlangt hast.
- Verhandeln und den Kalender vergessen: Bricht der Erbe die Gespräche ab, läuft die Verjährung weiter.
- Beim Berliner Testament den Pflichtteil fordern, bevor du Strafklausel und Nachlass kennst.
- Unterschreiben, bevor das Verzeichnis da ist: keine Abfindung, keinen Verzicht, keine „Erledigungserklärung“.
- Sachen aus der Wohnung des Verstorbenen mitnehmen. Als Pflichtteilsberechtigter bist du nicht Erbe.
Häufige Fragen
Kann ich meinen Pflichtteil ohne Anwalt einfordern?
Gibt es den Musterbrief für den Pflichtteil als PDF?
Wie lange habe ich Zeit, meinen Pflichtteil zu fordern?
Wie fordere ich ein Vermächtnis ein?
Ich bin Miterbe. Wie fordere ich mein Erbe ein?
Gibt es einen Musterbrief für ein Testament?
Welche Briefe muss ich nach einem Todesfall schreiben?
Muss ich auf den Pflichtteil Erbschaftsteuer zahlen?
Grundlagen
§§ 2303, 2307, 2309, 2311, 2314, 2317, 2325, 2329, 2331a, 2332 BGB · §§ 260, 271, 1371, 1931, 2042, 2174, 2213, 2247 BGB · §§ 195, 196, 199, 203, 204, 286, 288 BGB · § 23 GVG · § 34 RVG · §§ 9, 16, 30, 33 ErbStG · BGH, Urteile vom 09.04.1981, IVa ZR 144/80; 27.04.1994, IV ZR 132/93; 08.10.2013, XI ZR 401/12; 05.04.2016, XI ZR 440/15; 29.06.2016, IV ZR 474/15; 31.10.2018, IV ZR 313/17; 24.01.2019, IX ZR 233/17; 20.05.2020, IV ZR 193/19 · OLG Rostock, 11.12.2014, 3 W 138/13 · OLG München, 18.02.2021, 33 W 92/21 · OLG Frankfurt, 01.02.2022, 21 W 182/21 · Basiszinssatz 1,52 % seit 01.07.2026 · Stand: Oktober 2026

